Huckepack - Umzüge
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Umzüge in den Medien

30.06.2008

www.dorstenerzeitung.de

Umzug mit System

Ein Umzug mit Kind und den gesammelten Besitztümern mehrerer Jahre bedeutet Stress.Wer den Stress beim Umzug in Grenzen halten möchte, der beauftragt ein Unternehmen, das in allen Lagen den Überblick behält.

Je früher die Planung losgeht, desto besser. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Sobald sicher ist, dass ein Umzug ins Haus steht, kann im alten Heim das Aussortieren beginnen. Doch leider bleibt es meist beim guten Vorsatz. „Während des Packens gleichzeitig auszumisten - das klappt erfahrungsgemäß nie“.

Sobald die neue Anschrift feststeht, geht es mehrgleisig weiter: „Jetzt sollte man den Umzugstermin bestimmen, an ihm orientieren sich viele andere Termine“, erklärt Alisa Gottschewsky von der Stiftung Warentest in Berlin. Dann wird die alte Wohnung gekündigt. Für kleinere Kinder oder Haustiere muss frühzeitig eine Betreuung organisiert werden. Außerdem kann der Betroffene schon mit den ersten Ummeldungen beginnen.

Volumen festlegen

Sind neue Möbel notwendig, sollte der Umziehende diese frühzeitig bestellen. Denn bevor der Betroffene den Möbeltransport organisiert, muss er das Volumen seines Hausrats genau festlegen. Menge und Größe der zu transportierenden Gegenstände, der Umfang des eigenen Geldbeutels sowie die zu überwindende Entfernung entscheiden meist darüber, ob für den Umzug eine Spedition oder private Helfer herangezogen werden.

Bei Umzügen in Eigenregie müssen frühzeitig Preise von Mietwagenfirmen verglichen, ausreichend Helfer angeheuert, Halteverbotszonen organisiert und Verpackungsmaterialien besorgt werden. Will der Betroffene eine Spedition beauftragen, sollte er spätestens zwei bis drei Wochen vorher, verschiedene Angebote einholen, rät Gottschewsky.

Ein Umzug mit Kind und den gesammelten Besitztümern mehrerer Jahre bedeutet Stress.

Be- und Entladen

Verbraucher sollten beim Vergleichen der Angebote grundsätzlich auf die Größe des Ladevolumens, die Zahl der mitgelieferten Kisten sowie die Kilometerpauschale achten. „Wir empfehlen immer eine Ortsbesichtigung“, sagt AMÖ-Sprecher Hochgesang. „Denn die Firma muss sich nicht nur über den Hausrat ein Bild machen, sondern auch über alle Be- und Entladebedingungen.“ Die Spediteure müssen zum Beispiel im Voraus wissen, ob sie Spezialwerkzeug oder technisches Zusatzmaterial benötigen, ob es einen Fahrstul vor Ort gibt und Türdurchlässe sowie Treppen breit genug für den Möbeltransport sind. Solche Faktoren könnten sich erheblich auf den Preis auswirken.

Der Preis sinkt deutlich, wenn der Kunde die Kisten selber packt. „Er sollte sich allerdings vorher mit der Spedition beraten, besonders was das Verpackungsmaterial anbelangt“, rät Hochgesang. Er empfiehlt stabile, nicht zu große Kartons, die sich gut tragen und stapeln lassen.

Zerbrechliches Gut

Einschlagmaterialien wie Luftpolster oder Seidenpapier sichern zerbrechliches Gut. Zu unterst kommen schwere Gegenstände, darauf werden leichtere gestellt, wobei die Kisten aber nie randvoll sein sollten. „Das Ausladen und Auspacken wird enorm erleichtert, wenn die Kisten nach Räumen sortiert gepackt und systematisch beschriftet sind“, erklärt Stubakow. Persönliche Unterlagen, Wertgegenstände, Wechselwäsche für zwei Tage sowie Verpflegung und ausreichend Getränke werden am besten im privaten PKW transportiert.

 

Artikel "Wilhelmsburg - das Ottensen von morgen?", Hamb. Abendblatt v. 10-09-08:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/10/934459.html

 

Artikel "Umzug mit Kindern" auf urbia.de:
http://www.urbia.de/topics/article/?id=10142